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.... die menschheitliche Großwetterlage lässt nicht gerade Feierlaune aufkommen. Da sind die anhaltenden Kriege weltweit.
Fluten und Dürren durch die fortschreitende Klimakatastrophe, die Menschen, Tiere, Pflanzen ihrer Lebensgrundlagen berauben. Da ist die geballte Hilf- und Tatenlosigkeit der Weltgemeinschaft und die offensichtliche Unfähigkeit, teils auch der Unwille, gemeinschaftlich zu Lösungen für die gravierenden Missstände zu finden. Statt dessen ein Wiedererstarken frauen- und insgesamt menschenfeindlicher Männlichkeitsideale. Fundamentalistische religiöse Strömungen aller Couleur ziehen Abertausende in ihren Bann und entfalten eine enorme politische Durchschlagskraft. Weltweit wenden sich Bevölkerungen von der Demokratie ab und wählen mehrheitlich autokratische Machthaber herbei, die in befremdlicher Weise von Superreichen und Tech-Milliardären gewollt und gestützt sind. Müssen wir noch von den persönlichen Schwierigkeiten sprechen, die aus alldem resultieren? Abstiegsängste. Prekäre Lebensverhältnisse. Unbezahlbare Mieten. Schlechte Arbeitsbedingungen. Psychische Engpässe.
Alles das ist kein Grund zum Feiern.
Neben vielem anderen bedeutet Buddhismus, sich von äußeren Umständen zwar nicht abzuschneiden, aber doch einen Raum der Unabhängigkeit in sich selbst zu erzeugen, der dem Sog der Negativität nicht unterworfen ist. Ein innerer Raum der Freiheit, der es uns erlaubt, wider alle gesellschaftlichen Trends der einfachen Erkenntnis treu zu bleiben, dass ausschließlich weise, also der Komplexität der Herausforderungen angemessene Ursachen auch positive Wirkungen entstehen lassen. Von diesem Raum der Freiheit aus fühlend und handelnd, hören wir nicht auf, zu wissen, dass es sinnvoll bleibt, uns menschlich und spirituell weiterzuentwickeln und zu vertiefen. ....
Wahrheit und Liebe Mahatma Gandhi KInder in ihrer spirituellen Entwicklung unterstützen Carola Roloff Kritik der Achtsamkeit - Im Gespräch mit Jacob Schmidt Ein Jahrhundert Buddhismus im Westen & 50 Geburtstagskerzen für die Europäische Buddhistische Union Michael Vermeulen Wie wir den Buddhismus lebendig halten - Sechs buddhistische Gemeinschaften erzählen aus ihrem Sangha-Leben zwischen Tradition und Moderne 70 Jahre Deutsche Buddhistische Union Zuflucht nehmen in einem festlichen Rahmen Marcel Conrad im Gespräch mit Dagmar Doko Waskönig und Tsunma Konchok Jinpa Chodron Vorhang auf für die Ahninnen des Zen-Buddhismus "Uns geht es um Gemeinschaft und Verbundenheit" Sarina Hassine Die Feier der Nonnenordination Ehrwürdige Gelongma Thubten Jampa Plädoyer für das gute Feiern Ayya Phalanyani Die Macht der Sprache Alfred Weil Bewusstsein braucht kein Ich - Aus den DBU-Colloquien "Was ist Geist?" Thomas Metzinger Die Potenziale des Buddhismus in Deutschland - Herausforderungen und Chancen Carola Roloff Abgrenzung und Zugehörigkeit Rebekka Christine Khaliefi "Buddhismus hat viel mehr zu bieten als die Mediation" - Im Gespräch mit Sahdu Bhante Panyasara "Ich möchte wissen, wie die Dinge wirklich sind" Anandi Peggy Martin
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