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„Wohin entwickelt sich der Buddhismus?“ ist eine Frage, die gegenwärtig wohl mehr Menschen bewegt als in den vorangegangenen Jahren. Seit sich ab den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts immer mehr westliche Menschen für den Buddhismus zu interessieren begannen, etablierte sich bei uns recht bald das Bild einer durchweg friedvollen, gewaltlosen Religion, deren zentrale Werte Mitgefühl und Weisheit sind und deren Ziel Erwachen oder Nirvana ist. Anders als die abrahamitischen Religionen setzt sie, diesem Bild zufolge, keinen Glauben an ein höheres Wesen voraus, propagiert keine Dogmen, sondern betont die eigene Erkenntnis und das eigene Urteilsvermögen. Nicht zuletzt verfügt sie in Form von Meditationspraktiken über eine 2 500-jährige Erfahrung in der Schulung des Geistes, also über Mittel und Wege, den westlichen Geist glücklich und stabiler zu machen und jene Sinnkrisen aufzulösen, die aus dem Leben in einer Gesellschaft erwachsen, in der sich traditionelle Werte und Bindungen zunehmend auflösen und nun der Einzelne als seines Glückes Schmied allein dafür verantwortlich ist,etwas aus seinem Leben zu machen. Diese Mittel und Wege werden von weisen Meistern (meist Männern) vermittelt, die nach langer Schulung aus Asien zu uns in den Westen kamen und die tiefgründigen Lehren mitbrachten …
Abschiedsgedicht Sengai Gibon Die japanische Zen-Tempelküche shojin ryori in Berlin Bernd Schellhorn Buddhismus im Wandel Michael von Brück Buddhismus im Ausverkauf? Ursula Baatz Der Buddha-Dharma in einem säkularen Zeitalter Bhikkhu Bodhi Gehört der Buddhismus zu Deutschland? Carola Roloff Wohin? - Gedanken und Analysen Unsere Verschiedenheit wertschätzen lernen Sallie B. King Die Präsenz wahrer Weiblichkeit brauchen wir überall Tsültrim Alione Die Meister-Schüler Beziehung Almut-Barbara Renger Die Wippe des Samsara Jeff Shore Cyborg oder Buddha 2.0 - wohin geht der Mensch? Franz-Johannes Litsch Fragen an einen buddhistischen Mönch Tenzin Peljor Quo vadis Haushälter? Uwe Spille
Eine kleine Leseprobe als PDF zum Download gibt es hier: Blick ins Heft