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Hoffnung und Furcht scheinen die vorherrschenden Geisteszustände unserer Zeit zu sein: Menschen in vielen Teilen der Welt fürchten um ihr Leben und hoffen auf ein besseres in einem anderen Land; Menschen hierzulande haben vielfach Angst um die Sicherheiten ihres bisherigen Lebens. Andere sind voller Hoffnung, dass mit Engagement und gutem Willen alles zu schaffen sei. Schaut man auf die gegenwärtige Weltlage, bietet sie eher Anlass zur Sorge und Angst als zur Freude und Hoffnung. .....
In den buddhistischen Lehren begegnet man aber auch der Auffassung, der Buddhismus sei ein Pfad jenseits von Hoffnung und Furcht.
Die bekannte buddhistische Lehrerin Pema Chödron spricht davon, dass Hoffnung und Furcht Manifestationen einer Armutsmentalität seien: Wir können uns nicht so akzeptieren, wie wir sind, können das, was ist, nicht akzeptieren,wie es ist. Der erste Schritt auf dem Pfad ist es, ihr zufolge, jede Hoffnung aufzugeben, dass Unsicherheit und Schmerz jemals beseitigt werden könnten. Vollkommene Hoffnungslosigkeit gibt uns dann den Mut, uns in der Bodenlosigkeit zu entspannen. Und damit verlieren wir auch die Angst vor dem Tod – der tiefsten Bodenlosigkeit –, denn in dieser Angst gründen letztlich all unsere Befürchtungen und alle Gründe für die Hoffnung, dass unsere Erfahrungen anders sein mögen, als sie sind.
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