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buddhismus-aktuell-2016-2

BUDDHISMUS aktuell 2 | 2016

Schwerpunktthema:

Hoffnung und Furcht

Hoffnung und Furcht scheinen die vorherrschenden Geisteszustände unserer Zeit zu sein: Menschen in vielen Teilen der Welt fürchten um ihr Leben und hoffen auf ein besseres in einem anderen Land; Menschen hierzulande haben vielfach Angst um die Sicherheiten ihres bisherigen Lebens. Andere sind voller Hoffnung,  dass mit Engagement und gutem Willen alles zu schaffen sei. Schaut man auf die gegenwärtige Weltlage, bietet sie eher Anlass zur Sorge und Angst als zur Freude und Hoffnung. .....
In den buddhistischen Lehren begegnet man aber auch der Auffassung, der Buddhismus sei ein Pfad jenseits von Hoffnung und Furcht.

Die bekannte buddhistische Lehrerin Pema Chödron spricht davon, dass Hoffnung und Furcht Manifestationen einer Armutsmentalität seien: Wir können uns nicht so akzeptieren, wie wir sind, können das, was ist, nicht akzeptieren,wie es ist. Der erste Schritt auf dem Pfad ist es, ihr zufolge, jede Hoffnung aufzugeben, dass Unsicherheit und Schmerz jemals beseitigt werden könnten. Vollkommene Hoffnungslosigkeit gibt uns dann den Mut,  uns in der Bodenlosigkeit zu entspannen. Und damit verlieren wir auch die Angst vor dem Tod – der tiefsten Bodenlosigkeit –, denn in dieser Angst gründen letztlich all unsere Befürchtungen und alle Gründe für die Hoffnung, dass unsere Erfahrungen anders sein mögen, als sie sind.
 

Die Inhalte in der Ausgabe 2/2016

 Säkularer Buddhismus – Chancen und Grenzen  Sylvia Wetzel       Die geschenkte Freiheit – Rituelle Tierbefreiung im tibetischen Buddhismus Mirjam Lüpold    Jenseits von Hoffnung und Furcht Karl-Heinz Brodbeck   Erwachen im Zeitalter des Klimawandels David R. Loy   Heimat, was soll das heißen?  Migration als Chance, um buddhistische Tugenden einzuüben Wolf Schneider   Tätiges Mitgefühl beginnt im eigenen Herzen - Ein buddhistisch-daoistisches Seminar am Rande des Flüchtlingsstroms auf Lesbos Dietlind Zimmermann mit Isolde Schwarz     Was kann man tun, wenn man nichts mehr tun kann? Zen-Praxis in Athen    Bernd Bender    Der Angst ein Lächeln schenken Chögyam Trungpa    Zen-Gärten – Schönheit, die nicht still steht  Thomas Kierok   Durch uns sollte Gutes in der Welt entstehen S.H. dem 17. Karmapa Ogyen Trinley Dorje   Stark wie ein Phönix – an Krisen wachsen  Michaela Haas    Zen gibt uns die Möglichkeit, ein authentisches Leben zu führen  Ludger Tenryu Tenbreul    Aus der Angst wird lebendige Energie geboren  Barbara Salaam Wegmüller    Sich in der Stille wieder entdecken  Prof. Dr. Götz Mundle   Fünf Achtsamkeitsübungen für die Fotografie  Klaus H. Schick  „Hakomi – Achtsamkeit in der Körperpsychotherapie   Astrid Peacock      Hausvaters Furcht und Töchterchens Hoffnung    Uwe Spille  

Eine kleine Leseprobe als PDF zum Download gibt es hier: Blick ins Heft

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